Neues von der JSG FSA/Wanfried
- 9. Juni
- 13 Min. Lesezeit

Auf Auswärtsspiel folgt Heimpartie
E1-Mannschaft möchte nächsten Sieg gegen die JSG H/N/U einfahren und Chance auf den Gruppensieg wahren. Wieder einmal mittwochs – die beste Zeit für Fußball. Während unsere Mitspieler und Mitspielerin der E2 Training im Seeparkstadion abhielt, wollten wir im Spiel gegen „HNU“ die Chance auf den „Platz an der Sonne“ wahren. Dafür galt es am 20. Mai 2026 bestenfalls als Sieger aus der Begegnung hervorzugehen.
Der Schiedsrichter-Ansetzer teilte uns Referee Marlin Saalfeld zu. Der seit September 2023 als Schiedsrichter pfeifende Marlin hatte bereits in der Vergangenheit Spiele mit unserer JSG leiten dürfen, entsprechend locker und leicht war der Empfang im Seeparkstadion und die Bitte sein schwarzes Schiedsrichtertrikot in ein Ausweichtrikot zu wechseln. Unproblematisch und hilfsbereit, so wie man Marlin eben kennt! Gegen die Florian Burow-Mannschaft gingen wir es im 1-3-3 an. Teilt man das Spielfeld nach „hinten“ und „vorne“ auf, galt es hinten sicher, stabil und kompakt zu stehen. Vorne sollte es zielstrebig auf das Ben-Burow-Tor gehen – mit Express-Fußball. Im Vergleich zur Vorwoche wechselten wir auf 2 Positionen. Im Tor stand Jonas N für Linus und Jonas D stand in der Startformation anstelle von Noah Elias. Hannes, Ronja und Emilyo waren krankheitsbedingt abgemeldet. Expressmäßig ging es um 18:00 Uhr auf dem durch Regenschauer befeuchteten Rasen los. Jonas D, der heute als Linksverteidiger auflief, prüfte mit dem ersten Abschluss gleich die Stabilität des Jugendtores. Etwas genauer machte es in Spielminute 3 Offensivmitspieler Laurenz. Per Flachschuss knallte er den Ball ins lange Eck zur Führung. Für unsere Nachwuchsstars von morgen sollte es jubelnd weitergehen. Eine Ballablage vom Torschützen veredelte Rechtsverteidiger Joss zum 2:0 (7`). In dieser Szene strotzte unser schweb`scher Nachwuchskicker vor Selbstvertrauen. Die Ablage setzte er per Strahl in den oberen rechten Winkel. Satt, trocken, ansatzlos, wuchtig – Juuuuuuuuubel!!! Die Jubelpose unserer Nummer 19 wurde als „Brille“ bezeichnet – einst wie Anthony Modeste vom 1. FC Köln – ein außergewöhnlicher Treffer verlangt eine außergewöhnliche Jubelpose… Es war mal wieder soweit, es folgten natürlich auch wieder Wechsel. Beide Rotationsspieler kamen für Jakob und Laurenz. Ein doppelter, positionsgetreuer Wechsel, um allen Spielern gerecht zu werden. In der 19. Spielminute erspielten sich die Gäste aus Herleshausen, Nesselröden und Ulfegrund die beste Torchance. Über unsere rechte Seite brachte der Flügelspieler eine Flanke in unseren Strafraum. Goalie Jonas N bekam die Finger nicht ganz an das Flugobjekt und am zweiten Pfosten verpassten gleich zwei „Grün-Weiße“ den Ball. Das wäre die dicke Chance zum Anschluss gewesen. Vor dem Pausenpfiff passierte dann nicht mehr allzu viel und so ging es mit 97 gespielten Pässen in die Halbzeitbesprechung. Vor der Partie einigten wir uns auf die Spielweise „Passen, Passen, Passen“. Das Team beantwortete die Eingangsfrage „Wie viele Pässe spielt ihr im ersten Durchgang?“ mit „Och, so 50 Stück könnten wir schaffen!“. Ziel übertroffen und einfach mal interessant wie häufig der Ball zum Mitspieler gespielt wird. Das Mittel zum Zweck – also Pässe, um Tore zu schießen – sollte auch in der zweiten Hälfte aktiv angewandt werden. „Wir bringen es in den nächsten 25 Minuten auf 100 Pässe“ grinsten sie ihrem Coach entgegen. Das Startsignal hätte quasi „Auf die Pässe, fertig, los!“ lauten können – wir begnügten uns des Anpfiffs durch Marlin. Pässe wurden gespielt, geniale Fußballaktionen folgten. Jonas D setzte sich auf links vom Gegner ab, kreuzte den Laufweg des Gegenspielers und brachte eine knackige Flachflanke auf Linus, der nur noch den Fuß reinhalten musste, um sich Torschütze nennen zu können. Der nachfolgende Torjubel ließ sich unter der Bezeichnung „Bundesliga-tauglich“ verbuchen. Auf den Knien bzw. Schienbeinen rutschend, nahm er Kurs zur Eckfahne. Ideenreich und zugleich schön anzusehen, wenn sich die Kicker über ihre Torerfolge derart freuen können (34`). Mit dem 4:0 in Spielminute 37 war der Deckel drauf oder auch umgangssprachlich der sogenannte Drops gelutscht. Lennox konnte den stark parierenden HNU-Schlussmann Ben mit einem Distanzschuss in den Winkel überwinden. Das 5:0 fiel nur kurze Zeit später. Jonas D brachte das Leder von außen in den Fünfmeterraum, wo ein gegnerischer Fuß den Ball ins Netz beförderte. Auf das zweite Tor durch Laurenz folgte eine neue Jubelvariante. Ein Rad schlagend brachte auch Laurenz seine Freude zum Ausdruck über das soeben erzielte 6:0. Mit seinem nächsten Torabschluss fiel das 7:0 nur 120 Sekunden nachdem er zum halben Dutzend getroffen hatte. Das letzte Tor des Tages war unserem Noah Elias bestimmt. Joss führte eine Ecke schnell aus. Kurz ausgeführt, spielte er auf Noah Elias, der auf das Strafraumeck zulief und von dort das lange Toreck anvisierte und sehenswert den Ball ins Netz schlenzte. Mit einem eindrucksvollen 8:0 konnten wir die wertvollen 3 Punkte einfahren. Für die Statistiker unter uns: 85 Pässe spielten unsere Meinhard-Kleeblätter und Wanfried-Brombeer-Jungs. Nach der Partie trafen sich Kicker und Trainer noch zum Imbiss und Gesprächen unter Freunden. Wir verabschiedeten unsere fairen und sympathischen „Gegner“ und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

6. Ligaspiel der Platzierungsrunde: Auf nach Bad Sooden-Allendorf
Unsere E1-Junioren hatten das nächste Spiel vor der Brust. Die Gastgeber der TSG BSA empfingen uns in ihrem Eilse-Stadion am 13. Mai 2026. Deren Hauptcoach Justus Krengel befand sich im Kurzurlaub, managte aber aus der Ferne das Team und hatte seine Vertreter Marlon Henze, Adnan Jando und Peter Buhl am Start.
Bei dichter Wolkendecke und vereinzelten Sonnenstrahlen spielten sich beide Teams auf dem hervorragend gepflegten Rasenplatz ein. Zehn Spieler im TSG-Dress erwärmten sich. Co-Trainer Marlon Henze schickte Marlon (TW, 1), Thomas (4), Beschir (5), Reoan (C, 7), Kabir (9), Finn K (10) und Claas (12) ins Rennen um die nächsten Punkte. Das Trio um Amadé (3), Finn S (6) und Rewan verbrachte die Anfangsphase auf der Rotationsbank. Der Mannschaftskader bestand aus 6 Kickern des jüngeren Jahrgangs 2016 und 4 Spielern des 2015er Jahrgangs. Die TrainerCrew Matze, Flo, Basti und Stefan konnte auf den vollständigen Kader bauen und so eine maximal gefüllte Rotationsbank vorweisen. Diese bildete sich aus Jonas D, Emilyo (13), Jonas N (26), Ronja (32) und Hannes (7). Die Starting-7: Linus (TW, 1) – Lennox (C, 6), Joss (19) – Laurenz (9), Jakob (10), Noah Elias (23) – Kilian (11). Im 1-2-3-1 Spielsystem wollten wir gleich Dampf auf das TSG-Tor ausüben. Uns gelang von Beginn an die Spielrichtung vorzugeben. Vorstöße zur Grundlinie gelangen und mit ihnen die Zuspiele in den Rückraum. Resultate: die ersten Eckstöße und verschiedene Varianten der Ausführung. Für seine gute Spieleröffnung bekannt, war es unser Capitano, der einen feinen Ball auf die rechte Außenbahn auf Laurenz spielte. Unser LE9 setzte sich durch und vollstreckte erstmals in Spielminute 5. Noch in derselben Spielminute erhöhte er zum 0:2. Durch feine Zuspiele und Kombinationen bespielten unsere JSG-Kicker die TSG teils ansehnlich und hatten in ihren Reihen den Hattrick-Schützen Laurenz (10. Spielminute 0:3). Ähnlich wie in den Spielverläufen zuvor, wechselte der JSG-Coach im Block. Jonas D, Emilyo, Hannes, Ronja und Jonas N kamen. Keeper Linus und Mannschaftsführer Lennox empfingen die fünf Neuen auf dem Feld. Der Spielfluss musste sich erst wieder finden. Die Hausherren wurden zum Ende der ersten Spielhälfte mutiger und sollten dafür auch belohnt werden. Rewan konnte in der 21. Spielminute auf 1:3 verkürzen indem er einen verkorksten Abwehrversuch verwertete. Beinahe wäre es noch zum 2:3 Treffer vor dem Halbzeitpfiff gekommen, jedoch entscheid Schiedsrichter Helge Rossbach-Hitzeroth auf Freistoß zentral vor unserem Kasten, sodass der Treffer der TSG zurückgenommen wurde. „Glück gehabt“ wandte sich der JSG-Trainer in nachfolgender Halbzeitansprache seinem Team zu. „Lasst den Ball laufen und spielt noch mehr Kurzpassspiel und Doppelpässe!“ Das Momentum war kurz vor und nach der Halbzeit auf Seiten der Gastgeber. Zwar hatten wir durch Jonas D einen Pfostenschuss zu verzeichnen, das Tor hingegen fiel für die TSG. Passivität in der Zweikampfführung führte zum Anschlusstreffer durch Finn (26. Minute 2:3). Wir nahmen das Heft nun wieder mehr in die Hand und sollten es bis zum Spielende auch nicht mehr abgeben. Der Wunsch nach „Flügelspiel“ und „15 Meter vor dem Kasten auch mal Schießen!“ rückte wieder näher in den Fokus. In den Spielminuten 40 bis 50 fielen die Tore nun wie am Fließband. Wir wechselten weiter bunt durch. Auch der Hattrick-Schütze befand sich wieder auf dem Rasen und sorgte für weitere 5 Tore (40`, 42`, 44`, 45` und 45`). Wir waren im Umschaltspiel jetzt schnell und dominant. Gutes Passspiel und Zuspiele bescherten den Torreigen. Ob Tiefenläufe oder auch mal Sololäufe, die TSG-Abwehr hatte die Gegenwehr weitestgehend abgelegt und uns das Toreschießen ermöglicht. Man merkte, dass sie dem Tempo Tribut zollen mussten. So wie sich die gegnerische Torpforte für uns öffnete, öffneten die dicken Regenwolken ebenfalls ihre Schleusen und machten den Ball auf dem nassen Boden noch schneller. Für das 2:9 zeichnete sich dann Emilyo verantwortlich, der satt abzog und den auf ditschenden Ball im Netz unterbrachte. Auch Noah Elias konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen als er das 2:10 kurz vor dem Spielende erzielte. Den Schlusspunkt setzte Mittelfeldakteur Emilyo zum deutlichen 2:11 Auswärtserfolg.

Nachtrag: Die Pokalreise unserer E1
Im Halbfinale des Kreispokals gegen die E-Junioren des SV Reichensachsen durchgesetzt - Der Traum vom „Finale dahoam“ wird Realität. Am Montagabend des 20. Aprils bestritt unsere E-Jungendmannschaft ein weiteres Highlightspiel. Nach dem Erfolg im Pokalviertelfinale gegen die SV 07 Eschwege wartet nun der SV Reichensachsen auf unsere Junioren. Auf dem Kunstrasen sollte die Partie um 18:00 Uhr durch Referee Jakob Meyfarth geleitet werden. Unsere Halbfinalgegner besiegten im Laufe des Pokalwettbewerbes folgende Teams:
In der 1. Pokalrunde schossen sie in Kammerbach die heimische JSG Kammerbach/Berkatal durch ein 3:4 aus dem Wettbewerb. Im Achtelfinale gewann man deutlich mit 7:0 gegen den FC Großalmerode. Gegen den FC Großalmerode II schaffte es die Schreiber-Truppe im Viertelfinale mit einem 4:5 Pokalauswärtssieg ins Halbfinale. Wir griffen erst im Achtelfinale ins Pokalgeschehen ein und setzten uns Mitte September 2025 gegen den TSV Netra mit 9:0 durch. Im Viertelfinale konnten wir mit einem 6:7 Auswärtserfolg unsere Pokalträume aufrechterhalten. Und so kam es also zum Showdown mit den Grün-Weißen, die mit folgender Startaufstellung agierten: Henrik (TW, 1), Julius (2), Neo (3), Julian (5), Jonah, Barsani (9) und Youssef (C, 11). Die Trainer Julian Rost und Martin Schreiber ließen Pepe Luis (4), Louis (6) und Maksymilian (7) auf der Rotationsbank Platz nehmen. Wir konnten einmal mehr auf unseren kompletten Mannschaftskader zurückgreifen: Jonas N (TW, 1), Lennox (C, 6), Jonas D, Laurenz (9), Jakob (10), Emilyo (13) und Noah Elias (23) nahmen die gewohnten Spielfeldpositionen ein. Die fünfköpfige Wechselbank bestand aus Hannes (7), Kilian (11), Joss (19), Ronja (32) und Linus (67). Nach einer intensiven Erwärmungsphase mit Trainer Flo und Torwarttrainer Stefan nutzte Coach Matze die Gelegenheit bei den Dehnübungen noch einmal die wichtigsten „Eckpunkte“ des Halbfinalspiels zusammenzufassen. „Heute haben wir hier die Möglichkeit unsere Pokalgeschichte in unserem E-Jugend-Band fortzuführen und die nächste Seite mit unserer Story zu füllen. Glaubt mir, es wird eine Erfolgsgeschichte! Ich glaube fest an euch und euer Können. Wenn ihr euren „Guten Fußball“ spielt, ist hier und jetzt ein Weiterkommen absolut drin!“ Das Spiel war noch keine Minute alt als der Traum vom Finale „dahoam“ zu platzen drohte. Wir waren noch nicht richtig da. Zu zögerlich und beeindruckt, ließen wir den SVR im Mittelfeld agieren. Der dribbelstarke Barsani – mit der Rückennummer 9 – nutzte die Passivität der JSG-Verteidigung. Barsani nahm den Kopf hoch und schloss mustergültig in unser linkes Toreck mit einem flachen Strahl ab. Na das ging ja gut los für unsere Kleeblätter und Brombeer-Jungs. Kein guter Einstieg in ein Halbfinalspiel. Positiv hingegen: es waren noch 49 Spielminuten zu absolvieren. Also entsprechend noch alles drin für uns. Wir berappelten uns und fassten besser Fuß im Zentrum. Unsere Mittelfeld- und Angriffslinie wagte nun eigene Abschlussversuche. In der Spielminute 3 dann Aufruhr. Was war passiert? Noah Elias wurde vom Mitspieler in der Box angespielt und strafstoßwürdig durch seinen Kontrahenten zu Fall gebracht. Die gut 25 Zuschauer auf der JSG-Seite wurden nun Zeugen einer Schlüsselszene. Unser Laurenz nahm sich selbstbewusst den Ball an die Seite, atmete durch, nahm Blickkontakt zum SVR-Goalie Henrik auf, wartete den Pfiff von Schiedsrichter Meyfarth ab, lief an und versenkte wuchtig zum Ausgleichstreffer. Freude pur beim Schützen, innerhalb der Mannschaft auf dem Platz, bei den Rotationsspielern am Spielfeldrand, in der Trainercrew und selbstverständlich im eigenen Fanblock.
Dieser Treffer war so wichtig für uns, da er nur kurze Zeit nach dem Rückstand fiel. Wir waren also am Drücker. Die Ballaktionen waren von mehr Selbstvertrauen und Präzision geprägt. Der Ball rollte flott auf dem Kunstrasenplatz. Jakob, der als Ballmagnet im Mittelfeld schaltete und waltete, sollte der Kicker des nächsten Höhepunktes werden. Mit seinem feinen rechten Fuß spielte er einen Tiefenball auf den lauernden Jonas D, der den perfekten Laufweg zum Henrik-Tor nahm. Die Rotationsbank nahm die Situation genauso vielversprechend wahr wie die Fans hinter dem Tor. „Den macht er!“ hörte man im Hintergrund. Und ja, er blieb cool und treffsicher. Joni schoss den Ball zwischen Henrik`s Beinen hindurch zum laut umjubelten 1:2 Führungstreffer. Grandioser Spielaufbau, geniales Zuspiel und edle Verwertung (12`). Mit verbessertem Zugriff im Mittelfeld waren wir nicht unverdient in Führung gegangen. Es folgten zwei JSG-Wechsel: Ronja kam für Jonas D und Hannes für Jakob – beides Positionswechsel (16`). Die Hausherren nahmen den Ball jetzt wieder für sich in Anspruch. Der nächste Angriff auf unseren Kasten folgte und brachte den Ausgleich. Jonah Künstler, einst selbst JSG-Kicker bei uns, war flink unterwegs und schloss auf unser Tor ab. Unser Keeper bekam die Hände in erster Instanz noch dran, doch von ihm prallte der Ball an den mit verteidigenden Laurenz und von dort über die Torlinie. Ärgerlich für unsere Mannschaft, weil das Tor unglücklich zustande kam. Mit dem gerechten 2:2 ging es in die Pause. „Hier ist noch alles drin. Ein Unentschieden zur Pause und noch 25 Minuten zu spielen. Cool bleiben und beherzt dagegenhalten. Ein weiteres Erfolgsrezept kann sein: Zielstrebig nach vorne spielen und die Abschlüsse suchen. Wir schreiben noch 25 Minuten an unserer Erfolgsstory. Unser Bestseller muss auf der vorletzten Seite noch nicht enden! Ihr schafft das – glaubt an euch!“ Die zweite Halbzeit begann mit Schwung vom Gegner und Nadelstichen unsererseits. Die mitgereisten Fans, darunter auch der Seniorentrainer des VFL Wanfried (Marco Althans) und 2 bis 3 aktive VFL-Akteure, sahen eine JSG, die Willen zeigte und Glauben an den Tag legte, den Einzug ins Finale „dahoam“ zu erspielen und zu erkämpften. Selbst die E-Jugendtrainer des SC Niederhone (Marcel Simon) und der JSG Sontratal (Sebastian Horber) verfolgten mit Spannung dieses Match. Spannend blieb es weiterhin in einer ausgeglichenen Partie auf Augenhöhe. In der 31. Spielminute wechselten wir Personal und System: Wir brachten Joss als Zielspieler mit dem Rücken zum Tor. Weichen durfte Hannes. Im 1-3-2-1 versuchten wir die SVR-Abwehr mit Zuspielen in unserer benötigten Tiefe zu binden. Es dauerte vier Spielminuten bis der Wechsel Früchte trug. Ein Ball auf Joss und das Überraschungsmoment war mit seiner Aktion gelungen. Er legte den springenden Ball per Kopfballvorlage auf links ab. Emilyo verarbeitete die Ballablage beziehungsweise das Zuspiel schnell, ließ Gegner Julian stehen und zog mit links trocken ab. Der Ball nahm Kurs „Einschlag im Tor“ – auch die gut anzuschauende Flugeinlage von Keeper Henrik vermochte am 2:3 Führungstreffer nichts mehr ändern. Die 35. Spielminute bedeutete einmal mehr mega Freude im Lager der Vereinigten aus FSA und Wanfried. Die Rotationsbank feierte, das Team ebenfalls, die Fans jubelten und die Trainercrew war happy. Joss und Emilyo waren die Hauptakteure dieser Szene, die sicherlich eine von zweier starken und in Erinnerung bleibenden Schlüsselszenen dieses Halbfinals sein sollte. Eine Viertelstunde waren wir nun vom Finaleinzug entfernt. Problem: wir hatten einen stark auftrumpfenden Gegner als Halbfinalist gegen uns, der seine schnellen Außenspieler und die Angriffsreihe zu bespielen wusste. Eine latente Gefahr für das Jonas-Tor bestand fortwährend. Es war an der Zeit frische Kräfte zu bringen. Kilian (41`) und Linus (44`) kamen genauso zum Einsatz. Kilian sollte unsere linke Mittelfeldseite dicht machen und Linus als Stürmer zwischen den SVR-Abwehrjungs pendeln und deren Abspielfehler erzwingen. Eine andere Herangehensweise als Mitspielerkollege Joss noch zuvor. Unsere Defensive wurde weiterhin gefordert. Unser Mannschaftkapitän musste seine eigenen Ausflüge unterbinden, um der eigenen Stabilität die höchste Priorität zu zollen. „Lauri, hier hinten klare Dinger spielen. Drei Minuten vor Ende brauchen wir nicht mehr schön spielen, sondern nur noch Ergebnis orientiert.“ ermutigte der JSG-Coach seinen Spieler auch mal lange Bälle zu schlagen und sauber zu klären. Die Zeit lief dem SVR davon. Aufreger gab es weiter: Unser Keeper konnte gleich zwei starke Klärungsaktionen verbuchen. Die Situationen clever eingeschätzt, verließ er den Strafraum, um die Bälle vor den Stürmern des SVR zu klären. Die Hausherren drängten auf den Ausgleich – Laurenz klärte auf der Linie für Jonas N, ein anderer Ball zischte am rechten Pfosten streichzart vorbei. Der Puls war hoch, die Spannung am Höhepunkt, der Finaleinzug zum Greifen nahe. Referee Jakob Meyfarth zeigte die Nachspielzeit per Fingerzeig an und rief für alle Spieler und Spielerinnen, Trainer, Betreuer und Fans laut hörbar: „Drei Minuten Nachspielzeit ab jetzt!“ Weitere drei Minuten Halbfinalspannung, drei Minuten des Zitterns, des Mitfieberns und Konzentriert-Sein. Gefühlt waren dies die längsten 180 Sekunden, die ein JSG-Spieler je erlebte. Auch diese Zeit konnten wir verteidigungssicher überstehen und konnten vereinzelt noch Entlastungsszenen einstreuen. Ein Pfiff ertönte – mit ihm folgten großer Jubel, Platzsturm der Rotationsbank, viel Erleichterung und einige Freudentränen. Der Traum vom Finale „dahoam“ – am Montag, dem 20.04.2026 um 19:06 Uhr – Realität geworden! Unfassbar. Im Ausklang des Spiels klatschten wir respektvoll mit unseren Gastgebern ab und sprachen viel Lob für einen starken Pokalfight aus. Und dann waren wir ganz nah an unseren Fans.
Danke für eure Unterstützung.

Letztes F-Jugend-Turnier der Saison 2025/2026 in Hebenshausen
Bei regnerischem Wetter trafen wir uns am Sonntag um 9:30 Uhr in Hebenshausen.
Pünktlich starteten wir mit zwei Teams in das Turnier. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kämpften sich die Kinder in dem einen oder anderen Spiel zurück. Der Teamgeist war klasse! Selbst ein Rückstand wurde noch in einen Sieg umgewandelt. Da Jan und Merlin verhindert waren, sprangen kurzerhand Matthias und Tobias ein und unterstützten Vanessa tatkräftig. Ein riesengroßes Dankeschön dafür an die beiden!
Auch heute konnten wir wieder schöne und spannende Spiele sehen.
Für Team Schwarz spielten: Milo (TW) Paul A. (TW) Joris Leo Malina Ben M. Ben K.
Für Team Weiß spielten: Maik (TW) Leonard (TW) Friedrich Julius Lion Joshua Fiete
Nun ist die Rückrunde beendet und es geht in die verdiente Sommerpause. Ein paar gemeinsame Trainingseinheiten stehen noch an, bevor der ältere Jahrgang in die E-Jugend wechselt.

Letztes G-Jugendturnier in Fürstenhagen
Um 9:30 Uhr trafen wir uns bei noch diesigem Himmel in Fürstenhagen - doch das Wetter änderte sich schnell und die Sonne ließ nicht lange auf sich warten. Durch mehrere Mannschaftsausfälle stand eine ungerade Anzahl an Teams fest. Deshalb legten wir unsere beiden Teams zusammen, da wir ohnehin pro Mannschaft nur drei Kinder hatten. Bei den warmen Temperaturen waren die Kinder zwar schnell erschöpft, zeigten aber trotzdem ein tolles Zusammenspiel. Wie immer wurden Tore geschossen, Spiele gedreht und mit viel Einsatz Tore verteidigt. Eine Besonderheit gab es dieses Mal ebenfalls: Unser E-Jugendspieler Noah Elias coachte die Mannschaft mit Unterstützung seiner Mutter. Von Kindern für Kinder. Eine tolle Rückrunde mit vielen großartigen Kindern geht nun zu Ende. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle Eltern, Omas, Opas, Geschwister, Tanten und Onkel, die immer zahlreich dabei sind, anfeuern und mitfiebern. Jetzt verabschieden wir uns erstmal in die Sommerpause. Trainieren werden wir natürlich weiterhin, damit wir in der neuen Saison gestärkt wieder angreifen können.
Für unsere JSG spielten: Lorenz Noel Mila Frede Christian Svea

Gruppensieger 2026
JSG FSA / Wanfried 2 - JSG Meißnerland 2 Endstand: 4:2
Es war ein Tag voller Emotionen, Teamgeist, Leidenschaft und Charakter. Von Beginn an hat man gemerkt, dass unsere Kinder mit großem Respekt in dieses Spiel gegangen sind. Jeder wusste, was heute möglich ist. Mit einem Sieg könnte man sich den 1. Tabellenplatz sichern und damit verdient Gruppensieger werden. Bei heißen Temperaturen wurde sich intensiv vorbereitet. Im Aufwärmen wurden bewusst verschiedene Varianten eingebaut, passend zu einem schweren und wichtigen Spiel. Denn jedem war klar: Heute wartet kein einfacher Gegner. Im Kader standen heute: Luis, Ben, Dela, Mattis, Miguel, Otto, Friedrich, Fynn, Hannah, Samuel. Außerdem möchten wir an dieser Stelle unserem Spieler Lian Schäfer gute Besserung wünschen. Lian hat sich bei einem Fußballcamp leider das Handgelenk gebrochen, war aber trotzdem dabei und hat seine Mannschaft von außen unterstützt und mitgejubelt. Genau das ist Teamgeist. Das Spiel selbst begann schwierig.
Unsere Kinder fanden zunächst nicht richtig in ihren Spielfluss und zur Halbzeit stand es 0:2. In der Pause wurden die Kinder von Trainerteam Milad Schäfer und Philipp Feige zur Seite genommen. Es wurde offen darüber gesprochen, dass Respekt vor dem Gegner vorhanden war und die Mannschaft von den Ergebnissen und der Spielweise des Gegners beeindruckt gewesen ist. Doch genau in solchen Momenten wächst ein Team zusammen. Die Taktik wurde umgestellt. Es wurden die richtigen Worte gefunden. Die Kinder haben angefangen, an sich zu glauben. Und dann kam diese zweite Halbzeit. 2:1 durch Mattis Mit starkem Pressing und enormem Druck zwang er den Gegner zu Fehlern. 2:2 durch Ben, 3:2 durch Lex, 4:2 durch Ben. Der Deckel war drauf. Danach kannte die Freude keine Grenzen mehr. Trotz aller Emotionen gilt unser voller Respekt der JSG Meißnerland 2. Es war ein starkes und intensives Spiel gegen einen guten Gegner. Genau solche Spiele machen Kinder besser. Unsere Mannschaft hat aber gezeigt, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft und Vertrauen möglich ist. Ungeschlagen durch die Rückrunde. 24 Punkte. Tabellenplatz 1. Verdient Gruppensieger 2025. Kinder, ihr könnt stolz auf euch sein. Nicht nur wegen der Ergebnisse, sondern wegen eurem Charakter, eurem Teamgeist und eurem Umgang miteinander. Ihr habt niemals aufgegeben. Ihr habt füreinander gekämpft. Und ihr habt euch diesen Moment gemeinsam verdient.




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